10-Stunden Angeln 2017

Gut besucht war unser diesjähriges 10- Stunden Angeln am Küstenkanal in Esterwegen Richtung Dörpen.

Ab 5.00 Uhr gab es bei der Anmeldung im Gasthaus Heyens in Esterwegen die Startkarten. 72 Teilnehmer hielten auch die wenig erfreulichen Wetterprognosen nicht davon ab, den Fischen von 6.00 – 16.00 Uhr nachzustellen.

Einige wenige Regenschauer und viel Wind waren dann vielleicht auch der Grund, dass 52 Teilnehmer einen tollen Hegeerfolg von 159110 Gramm Fisch zur Waage bringen konnten.

Die erfolgreichsten Hegeangler kamen vom FV Wardenburg, Klaus Schnieder mit 14775 Gramm und sein Bruder Rolf Schnieder mit 9545 Gramm, sowie Horst-Dieter Dicke mit 8280 Gramm vom FVF aus der Ortsgruppe Garrel.

Mit 3855 Gramm war Justin Nordmann vom FVF aus der OG Friesoythe der erfolgreichste Jungangler.

Den schwersten Friedfisch, einen Karpfen von 5055 Gramm fing Horst-Dieter Dicke, den schwersten Raubfisch, einen Barsch konnte Rudolf Büther mit 1125 Gramm überlisten und den schwersten Aal hatte Ludger Gabriel mit 1045 Gramm an Land gezogen.

Der Fischereiverein Wardenburg war wie im Vorjahr der erfolgreichste Verein.

Neben dem FV Wardenburg waren auch die Vereine aus Oldenburg, Rhauderfehn, Scheps, Edewecht und Zetel der Einladung gefolgt, und nahmen an dieser Veranstaltung teil.

Wie in jedem Jahr, gab es auch dieses Mal nach dem verwiegen und vermessen ein reichhaltiges Essen.

Ehrungen und Tombola mit tollen Schinken, Wurstkörben und Angelausrüstungen beendeten dann einen langen Tag der früh begann.

 

Alwin Witte

Vereinsjugendwart

Fotos: A.Witte + M.Horstmann


 

Eine Chance für die Karausche

100 kg Karauschen im Lahe-Ableiter und den Friesoyther Kanal besetzt.

Die Karausche ist eine äußerst genügsame und robuste Fischart. Bevorzugt lebt sie in kleinen, Pflanzenreichen und stehenden Gewässern, kann aber auch in Flüssen mit geringer Strömungsgeschwindigkeit und im Brackwasser vorkommen. Aufgrund ihrer hohen Anpassungsfähigkeit ist sie selbst in kleinsten, sauerstoffarmen und verschlammten Dorftümpeln zu finden. Wenn das Gewässer austrocknet, kann sich die Karausche im Schlamm vergraben und einige Tage überleben. Sie kann bis zu fünf Tage ohne Sauerstoff auskommen und gilt deshalb im Tierreich als "Meister im Luftanhalten".

Über den Winter verfällt die Karausche, eingegraben im Schlamm, in eine Art Winterstarre und kann sogar vom Eis eingeschlossen überleben. Ihr Stoffwechsel ist dann deutlich eingeschränkt. Sobald die Temperaturen steigen erwacht die Karausche wieder zum Leben.

Die Karausche gehört zur Familie der Karpfenfische (Cyprinidae). Sie hat einen gedrungenen, hochrückigen Körper und ein kleines, endständiges Maul. Die Färbung ist grau über grünlich bis zu messinggelb. Sie ist leicht mit einem jungen Karpfen zu verwechseln, hat aber im Gegensatz zu diesem keine Barteln. Leicht zu verwechseln ist sie mit dem ebenfalls zu den Karpfenfischen gehörenden Giebel. Die mittleren Größen liegen bei 20 bis 35 cm, wobei auch eine Länge von 50 cm und ein Gewicht von mehr als 3 kg möglich sind.

In unseren heimischen Gewässern ist in den vergangenen Jahren ein starker Rückgang der Karausche zu beobachten. Aus diesem Grund hat sich der Fischereiverein entschieden, diese Fischart durch Besatzmaßnahmen langfristig zu unterstützen.

Knut Tholen

Hauptgewässerwart

Fotos: H. Schade


 

Sommerangeln 2017

58 Angler trafen sich am 02. Juli früh morgens um 5.45 Uhr bei Högemann in Ikenbrügge um gemeinsam das sommerliche Kontrollfischen im Küstenkanal durchzuführen.

Die Strecke zwischen Ahrensdorf und dem C-Port erwies sich in diesem Jahr als sehr fängig.

38 Fänger konnten am Ende dann einen Gesamtfang von 35030 Gramm von den Fischereiaufsehern um Obmann Günter Bohlsen verwiegen lassen.

Überwiegend waren es Weißfisch, aber auch ein Zander, einige schöne Barsche und Karpfen fanden den Weg in die Kescher.

Die größten Hegeerfolge hatten Adolf Klöver, Hermann Janßen sowie Volker Krüger. Erfolgreichster Jungangler war Kevin Pede.

Zum Abschluss wurden dann bei der Tombola u.a. noch einige Wurstkörbe und Angelutensilien an den Mann gebracht.

Alwin Witte

Vereinsjugendwart

Fotos: M.Thoben, A. Witte,


 

Schöner Wels von Jungangler Lukas Ortmann

Gleich am ersten Abend hatte Jungangler Lukas Ortmann aus der Ortsgruppe Peheim/Markhausen bei den an diesem Wochenende stattfindenden Jugendsportfischertagen des Landesfischereiverband Weser Ems an der Thülsfelder Talsperre ein tolles Fangerlebnis. Nach einem aufregendem Drill konnte er einen Wels von 113 cm und 8500 Gramm landen.

Sogleich ging es mit dem Fang zum Anglerheim wo die Jugendlichen u.a. vom Vizepräsidenten des LFV Heinz Gräßner betreut werden.

Heinz, bekannt für seine guten Kochkünste und Fischzubereitungen machte sich gleich an die Arbeit und Filetierte den Fang vor den staunenden Augen mehrerer Jungangler sowie deren Betreuern.

Sofort wurden einige Filetstücke zubereitet, in der Pfanne gebraten und alle durften einen frisch gefangenen Wels probieren.

Die über 100 Kinder und Jugendlichen aus verschiedenen Vereinen des LFV sind noch bis zum Sonntag (25.06) in der Jugendherberge an der Thülsfelder Talsperre mit ihren Betreuern untergebracht und werden vom Landesverbandsjugendleiter Uwe Berding und sein Team hervorragend versorgt.

Am heutigen Samstag (24.06.17) stehen unter anderem noch ein Gemeinschaftsangeln mit anschließender gemeinsamer Fischverwertung sowie ein Castingturnier (Zielwerfen) auf dem Programm.

Am Abend und in der Nacht werden dann wieder viele versuchen noch den einen oder anderen Fisch aus der Thüle auf die Schuppen zu legen, ehe es am morgigen Sonntag dann nach der Großen Abschluss Veranstaltung wieder nach Hause geht.

Alwin Witte

Vereinsjugendwart

 

Fotos: H. Groen, A. Witte,


 

Jugendvergleichsangeln 2017

18. Juni, Sonntagnachmittag, fast 30 Grad und kaum Schatten. Nicht gerade die besten Voraussetzungen für das diesjährige Jugendvergleichsangeln aller Ortsgruppen im Elisabethfehnkanal. 33 Kinder und Jugendliche nahmen aber trotzdem die Herausforderung gemeinsam mit ihren Jugendwarten und Betreuern an. Von 14.00 – 17.00 Uhr wurden dann die Köder ausgeworfen und die Hoffnung auf einen schönen Fang war da.

Ob es am warmen Wetter lag, oder der rege Schiffsverkehr an diesem Nachmittag auf dem Kanal schuld war, wusste keiner. Der Fisch wollte einfach nicht an den Haken.

Beim Verwiegen der Fänge konnte unser Obmann der Fischereiaufseher, Günter Bohlsen, dann aber doch noch Fisch von 6 glücklichen Fängern auf die Waage legen.

Am erfolgreichsten waren bei den Kindern Elain Meyer (Friesoythe), Kilian Kläne-Vahle (E’damm/Kampe) und Michael Hüls (Friesoythe). Bei den Jugendlichen waren es Tom Bahlmann (Garrel), Marvin Sandhaus (Garrel) und Jannick Antons (Cloppenburg).

Ein großes Dankeschön geht an meine fleißigen Helfer, Alfons Lücken und Alfred Wieborg (OG-E’damm/Kampe) für das Ausstecken der Strecke, Günter Bohlsen und Mathias Toben fürs Grillen und verwiegen der Fänge, sowie allen Jugendwarten mit ihren Helfern, die sich die Zeit nehmen und mit unserer „Zukunft“ auch an einem Sonntagnachmittag ans Wasser fahren. Und natürlich alle Teilnehmer(innen) ohne die diese Veranstaltung gar nicht stattfinden könnte.

Zum Abschluss gab es bei einer Tombola dann noch tolle Angelgeräte für alle Teilnehmer und somit konnten alle wieder zufrieden die Heimreise antreten.

Im nächsten Jahr ist dann die Ortsgruppe Garrel an Ihren Teichen Gastgeber unserer Jugend.

Alwin Witte

Vereinsjugendwart

 

Fotos: M. Bohmann, St. Hericks, A. Witte


 

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